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Regenspeicher passen in jeden Garten
Trinkwasser wird immer teurer und neuerdings jetzt auch in den Industrieländern immer rarer, bestätigt eine jetzt veröffentlichte Studie. Hausbesitzer wie Modernisierer sind sich einig: Nur noch Regenwasser hilft Kosten zu senken. Wer den Niederschlag sammeln und in Garten und Haushalt nutzen will, braucht eine Regenwassernutzungsanlage, die weitgehend aus zwei industriell gefertigten Modulen besteht: Dem Speicher mit integrierten Filter, beruhigtem Zulauf, Entnahme und Überlauf sowie eine kompakten Regenwasserzentrale mit Pumpe, Steuerungstechnik und automatischer Trinkwassernachspeisung. Das klingt komplizierter als es ist. Die Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V. (fbr) in Darmstadt bringt es auf den Punkt: Ob beim Neubau oder nachträglichem Einbau bei Modernisierung und Sanierung, Platz für Regenwasserbehälter ist in jedem noch so kleinen Garten. Fachfirmen liefern die Module anschlussfertig vormontiert. Durch schnelle Montage werden die Installationen, auch von Komplettanlagen, Ruck-Zuck erledigt.
Das gesammelte Regenwasser lässt sich vielfältig in Garten und Haushalt einsetzen. Selbst in bestehenden Bädern sind Rohrleitungen problemlos einzubauen, ohne Beschädigung der Fliesen. Sollten Vorwandinstallationen und Leitungsschächte fehlen, ist es möglich, oberflächlich dünne Leitungen zum WC-Spülkasten zu legen. Das Zubehörmaterial gibt's in allen Fachbetrieben. Für den Hausbesitzer stehen vom kleinen Kunststoffbehälter bis zur Zisterne aus Beton individuelle Lösungen und Ausführungen zur Verfügung. Kleinere Modelle aus Kunststoff lassen sich per Hand in den Garten einsetzen. Für Behälter aus Beton sollte ein Fahrzeug Zugang zum Grundstück haben. Aber auch Garagen, Hofeinfahrten oder Keller bieten Platz für die begehrten "Sparspeicher".
Wichtig, so der Referent der fbr, Dietmar Sperfeld: Pro Person im Haushalt ist mit einem Speichervolumen von 800 bis 1000 Litern Regenwasser zu rechnen. Die Bemessung eines Regenwasserspeichers, so der fbr weiter, hängt im Wesentlichen von der Größe und Art der Dachfläche, der örtlichen Niederschlagsmenge und dem Regenwasserbedarf ab. Die Erfahrungswerte haben gezeigt, dass für die Bemessung in Gebieten mit 500 bis 700 Niederschlag pro Jahr das Volumen des Speichers ca. 30 bis 50 Liter pro Quadratmeter angeschlossene Dachfläche betragen sollte. Eine Broschüre dazu soll in Kürze erscheinen. 
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