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Kommunale Regenwassernutzung


Alles Gute kommt von oben -

Mit Regenwasser die Umwelt entlasten      

In 31 Ländern herrscht dauernder Wassermangel. Schon im Jahre 2025 werden es rund 50 Länder mit insgesamt 3 Milliarden Einwohnern sein. Deutschland ist davon zum Glück nicht betroffen. Oder doch? In den Trockenperioden 1976/77 und 1990 bis 1993 überstieg hierzulande der Trinkwasserbedarf in Ballungszentren und lokal in ländlichen Regionen die vor Ort zur Verfügung stehenden Wasservorräte. Auch zukünftig muss in Deutschland mit längeren Trockenperioden gerechnet werden. Das haben die Jahre 2003 und dieses Jahr deutlich gezeigt.

 

Grund für die allgemeine Knappheit ist unter anderem die übermäßige Nutzung von
wertvollem Trinkwasser, beispielsweise für die Toilettenspülung, die Waschmaschine oder
die Gartenbewässerung, für die diese Qualität eigentlich nicht nötig ist. Daher setzt sich die
Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e. V. (fbr) für die Nutzung von
Regenwasser, das in Deutschland in ausreichendem Maße zur Verfügung steht, ein.

 

Fast jeder Haushalt verfügt über eine 200 Liter Regenwassertonne, die Niederschlag zum
Blumengießen speichert. Mit einer Regenwassernutzungsanlage, die von 3.000 bis über 8.000
Liter Wasser speichern kann, lässt sich das Regenwasser auch im Haushalt nutzen. Vielen, die
nicht gerade neu bauen, erscheint der nachträgliche Einbau einer solchen Anlage zu
aufwendig. Jedoch kann, wer in nächster Zeit eine grundlegende Sanierung seines Hauses
plant, die Regenwassernutzungsanlage ohne Mehraufwand gleich mit einbauen lassen.
Kunststoffspeicher lassen sich ohne schweres Gerät allein mit Muskelkraft im Garten
einsetzen. Für die Variante aus Beton ist die Erreichbarkeit des Grundstückes mit dem
Fahrzeug notwendig. Ist die Regenwassernutzungsanlage erstmal in Betrieb, lässt sich der
Trinkwasserverbrauch um bis zu 50 Prozent reduzieren. Das entlastet nicht nur das
Portemonnaie, sondern auch die Umwelt. Zusätzlich unterstützen viele Kommunen
mittlerweile den Einbau der Anlage als Maßnahme zum aktiven Grundwasserschutz.
Auskünfte über Fördermöglichkeiten sind über Bau- und Umweltämter oder die zuständige
Kommune erhältlich.



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