Mit Regenwasser Geld sparen und die Umwelt schonen
Trinkwasser ist das Lebensmittel Nummer eins. In der Vergangenheit wurde mit diesem kostbaren Gut jedoch recht gedankenlos umgegangen, sodass zunehmend die Schwierigkeit besteht, es in ausreichender Qualität zur Verfügung zu stellen.
Nach Auskunft von Experten der Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V. (fbr)
kann jedoch jeder private Haushalt seinen Beitrag leisten, um die Trinkwasser-Ressourcen zu schonen.
Wer duscht statt badet, beim Zähneputzen oder Einseifen das Wasser abstellt und veraltete Installationen durch moderne, sparsame austauscht, senkt den Verbrauch bereits um etwa ein Drittel.
Eine weitere Möglichkeit des Sparens bietet der Ersatz von Trink- durch Regenwasser in Bereichen wie Toilettenspülung, Wäsche waschen und Gartenbewässerung.
Mit einer Regenwassernutzungsanlage lässt sich der Niederschlag auffangen und der Verbrauch auf rund 60 Liter pro Person und Tag reduzieren. Außerdem ist Regenwasser sehr weich, sodass z.B. beim Wäschewaschen die Maschine durch weniger Kalkablagerungen geschont wird und der Verbrauch von Waschmittel geringer ausfällt.
Einige Kommunen unterstützen mittlerweile den Einbau der Anlagen als Maßnahme zum aktiven Grundwasserschutz. Entsprechende Auskünfte über Fördermöglichkeiten geben Bau- und Umweltämter oder die zuständige Kommune. Wer also in nächster Zeit eine Neu- bzw. größere Umgestaltung seines Gartens in Angriff nimmt, sollte über den Einbau eines Regenspeichers nachdenken, der hier gut unterzubringen wäre. Denn mit dessen Hilfe wird nicht nur die Umwelt, sondern auch das Portmonee entlastet. 
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